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Als Neuling war ich zunächst begeistert wie einfach sich doch der Zylinderkopf zerlegen lässt. Aber hier steckt der Teufel im Detail. Die Drehstabfedern müssen auf alle Fälle markiert werden, damit sie wieder an der richtigen Stelle eingebaute werden. Steht zwar auch im Werkstatthandbuch, aber das hatte ich anfangs noch nicht zur Hand und habe aber aus alter Gewohnheit alle Teile markiert.

Die Nockenwellen sind neu nur noch zufällig auf ebay zu bekommen, sie sollten also vollständig und nicht eingelaufen sein. Die Kipphebel sind häufig eingelaufen. Ich habe die Kipphebel auf Anraten eines Spezialisten mit einem élstein geschliffen bis sie wieder aussahen wie neu. Mal sehen wie lange das hält. Zur Note gibt es neue Kipphebel. allerdings für sündhaft teure Euro 150 pro Stück! (in den USA sind sie zwar günstiger, aber auch noch recht teuer.

Die Nockenwellenlager werden auch nicht mehr hergestellt un müssen daher wiederverwendet werden. In Italien können sie zwar auf Nadellager umgerüstet werden, ob sich das lohnt muss jeder selber entscheiden: cappellinimoto (dort gibt es übrigens noch ganz andere interessante Teile.)

Bei meinem Zylinderkopf wurden noch die Ventilsitze leicht gefräst und der Kopf geplant.